Endy & Sunny

erfolgstorysab1Anfang November suchten fünf 8-Wochen-alte Welpen eine Pflegestelle. Unbedingt wollte ich einen der Knirpse bei mir aufnehmen. Zwei der Welpen waren in der engeren Wahl. Schließlich entschied ich mich für Endy, einen wuscheligen Rüden, der größer als die anderen 4 war. Jedoch war Sunny am Ende ohne Pflegestelle und da ich mich zwischen den beiden nicht entscheiden konnte, durfte auch sie mit zu mir. Schließlich holte ich die 5 mit dem Smart eines Freundes ab, wo Sunny bereits versuchte immer möglichst dicht bei mir zu liegen. Nach ein paar Tagen war klar, dass sie eindeutig die anstrengendere der beiden war. Zwar meldete sie sich schnell, wenn sie rausmusste, allerdings musste man ständig aufpassen, welchen Blödsinn sie als nächstes anstellte. Auch bei Freunden konnte ich sie anfangs nicht lassen. Während Endy entspannt schlief, fiepte sie so lange bis ich wieder zurück war und ließ sich von niemandem ablenken. Auch ihr Schuh- und Fußtick war anstrengend, jeden Schuh wollte sie ankauen, verbot man ihr dies, benutzte sie Schuhe als Kopfkissen, wenn man Socken anhatte, biss sie in die Füße, war man barfuß, schleckte sie sie ab. Nach einem Monat zog Endy zu einem Studienkollegen von mir, wodurch sie plötzlich ängstlicher wurde. Aber sie verlor die Angst wieder und lernte schnell dazu. Der trotzige Terrierkopf blieb, aber schnell war ihr klar, dass bellen im Hörsaal gar nicht geht, aber man dort von allen bespaßt wird, sobald Pause ist. Längst war mir klar, dass sie genau der Hund war, den ich unbedingt wollte. Da mich alle Sani nennen, kommen wir immer beide, wenn jemand einen von uns ruft. Sie hat genauso viel Blödsinn im Kopf wie ich und es stört mich überhaupt nicht mehr, dass sie genau so ein Hund ist, den ich eigentlich nie wollte: klein und Terrier. Sogar meine Eltern mochten sie sofort, sodass klar war, dass sie bei mir bleiben darf. Sie ist anhänglicher seit sie eine Woche bei einer Freundin leben musste, sodass sie bei unserem ersten gemeinsamen Urlaub begann ihre Sachen wieder aus dem Koffer auszuräumen. Desweiteren geht sie nicht mehr freiwillig mit anderen mit, wenn sie sieht, dass ich nicht dabei bin. Aber immerhin kann ich sie mittlerweile beruhigt bei Freunden lassen ohne dass sie die ganze Zeit jammert. Schnell musste sie weitere Tiere kennenlernen: Katzen und Kühe waren kein Problem, nur Pferde fand sie furchtbar gruselig. Da sie aber im Sommer mit mir ausreiten soll, mussten wir üben. Am Pferd läuft sie mittlerweile gut und auch auf dem Pferd rollt sie sich vor mir zusammen, nur das Warten in der Halle während ich reite, müssen wir noch üben.... Aber ohne Herausforderungen wäre das Leben ja langweilig. Auch in Menschenmengen vertraut sie mir mittlerweile mehr und geht nicht mehr nur noch an der Wand. Ich bin einfach verdammt doll froh sie zu haben, denn sie ist einfach immer da, wenn ich sie brauche. Ich bin nie mehr alleine, kann ihr alles erzählen und selbst im Lernchaos, kommt man durch Toben an der frischen Luft  wieder runter, sodass man effektiv weiterlernen kann. Da ist es auch egal, dass sie keine Rücksicht nimmt, dass man feiern war und daher nur 4 Stunden Schlaf hatte, wenn sie Hunger hat und Abenteuer erleben will, sodass man einfach aufstehen muss. Aber sie ist genau das, was hier gefehlt hat, ich bin viel glücklicher, seit sie da ist. Klar muss ich jetzt mehr planen, aber das ist es auf alle Fälle wert!

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